Sonntag, 30. März 2008
und sowas
das wochenende war sehr erfüllt, ums mal gewagt zu sagen.
wir waren am freitag nach der schule in HH zu hadouken und ich muss schon sagen... das ist ne ziemlich tolle live-band.
danach war die musik nich immer tanzbar, aber in ordnung.
nachdem ich dann ca. 24 stunden wach war, sind wir dann 6:30 in den zug gestiegen. das erste mal schlaf. leider unruhig, unbequem, kalt und nervig.
zuhause angekommen gings dann damit zum glück gleich weiter bis 18 uhr. das war entspannung pur nach einem abend voller regen, pommes mit majo, hadouken und überheblicher hamburger, die meinten, sie müssten sich als engländer ausgeben.
Dienstag, 18. März 2008
es ist doch eine frechheit
sonst gehen doch erkältungen nur 3 tage höchstens... und heute gehts mir immernoch nicht gut.
ich meine, ich habe tabletten auch lange zeit verweigert, innerhalb der krankheit, allerdings wirds mit ihnen auch nur bedingt besser.
mein immunsystem dürfte also genauso stark sein wie eine fliege an einer windschutzscheibe. super.
wenigstens habe ich grade osterferien und damit viel zeit, die ich zuhause totschlagen kann.
Donnerstag, 13. März 2008
&
heute war bandprobe. sehr witziges haus muss ich sagen, inklusive klapriger leiter zum dachboden/proberaum.
ansonsten verspüre ich halsschmerzen und grausen vor dem morgigen frühen aufstehen.
anstrengend das alles.
wenigstens ist meine hurricane karte angekommen.
ich bin tatsächlich dabei.
=]
Sonntag, 2. März 2008
geschriebenes.
Fiel mir grade ein, als ich mit meinem notebook auf dem bett lag.
Ich denke nicht gern an meine kindheit zurück. Leben, ohne gelebt zu haben, gegessen ohne eine einzige ahnung von der welt außerhalb des tellerrandes. Eigentlich wusste niemand was mir mit mitte 20 fehlte, ich wusste es ja selbst nicht, aber vielleicht war es einfach nur das verlangen nach IHM, dem internet.
Der tag, an dem ich es bei mir zuhause hatte war ein festtag. mir kam die wohnung viel bunter vor.
Ich surfte auf hunderten seiten, die ganze welt war bei mir zuhause eingekehrt. Ich verließ tagelang nicht die wohnung, ja nichtmal mein zimmer, nur um die notwendigsten lebensvorraussetzungen zu erfüllen.
Die schier nie enden wollende masse an informationen beschäftigte mich und füllte meinen kopf mehr und mehr. Schleichend, aber doch stetig, drang alles in mich ein und fraß mich von innen. Ich begriff die möglichkeit, das geschehen aktiv zu beeinflussen und zu verändern. Ich fühlte mich als ein teil des ganzen, auf das die welt angewiesen ist.
Ich verwaltete bald auch mein eigenes kleines stückchen internet. Einige seiten von mir wurden sogar sehr gut besucht von leuten die ich nicht kenne, nie kennen werde, nie kennen will. Wahrscheinlich war ich der welt schutzlos ausgeliefert mit jedem wort, das ich in die tastatur hämmerte. Unaufhörlich fielen mir einzelheiten ein, die ich erkunden musste in den weiten des netzes.
Bald fing es mich, wie eine spinne ihre beute.